Gruppen des Stammes

Hier findet ihr eine allgemeine Überischt über die Altersgruppen (Stufen) in der DPSG

Entdecken
Wölflinge in der DPSG

Wölflinge sind Mädchen und Jungen im Alter von 8-11 Jahren. Sie sind neugierig, wissensdurstig und stecken voller Phantasie. Sie eignen sich die Welt vorwiegend im Spiel an, sie forschen und finden, decken auf und lassen sich entdecken. Diese Freude am Entdecken zeigt sich im Wölflingsalter besonders stark.

Darum
schauen sie hinter die Dinge
finden sie zu den anderen
finden sie zu sich selbst
erfahren sie, daß Gott für sie das ist

Die DPSG möchte Kinder echten Lebensraum, wirklichen Spielraum verschaffen. Denn Kinder brauchen Freunde!

Für Kinder ist es wichtig, mit anderen zusammen spielen zu können. Dieses gemeinsame Leben in der Gruppe etwa Gleichaltriger bietet die DPSG.

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Ausprobieren
Jungpfadfinder in der DPSG

Jungpfadfinder sind Mädchen und Jungen im Alter von 11-14 Jahren. Für sie tun dich neue Lebenswelten auf. Sei es die faszinierende Welt der Technik, der sie mehr und mehr auf die Spur kommen; sei es die Welt der Erwachsenen, an der sie immer mehr teilhaben wollen; sei es für viele von ihnen das Abenteuer er ersten Liebe, in dem sich eine neue Welt erschließt - all dies gilt es zu erforschen und zu entdecken. Diese Lust auf Erkundung und Abenteuer drängt dazu, Neues auszuprobieren.

Mitten in dieser Lebenswirklichkeit bietet die DPSG im Jungpfadfindertrupp einen lebendigen Ort des Aufbrechens und der Selbstbestimmung gegenüber einschränkenden Alltagserfahrungen. Jeder kann die eigene Lebensgeschichte und -situation in den Trupp einbringen und wird ernstgenommen. Aus diesem Rückhalt heraus gelingt es, Mut zu haben, abenteuerliche Erfahrungen zu machen, neue Dinge auszuprobieren, aufregende Menschen kennenzulernen und immer zu neuen Tatorten aufzubrechen.

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Wagt es
Pfadfinder in der DPSG

Pfadfinder sind Mädchen und Jungen im Alter von 14-16 Jahren. Neue und erstmalige "Ernstfälle" verändern bei Jugendlichen diesen Alters ihr Erleben von Menschen und Welt. Die Suche nach dem eigenen Leben kennzeichnen ihre Situation bei allen persönlichen Unterschieden:
sie drängen nach uneingeschränkter Selbständigkeit
sie achten aufmerksam auf alle Signale, die ihnen bestätigen, daß sie ernstgenommen werden
sie suchen nach Ideen und Menschen, denen sie glauben können.

Der Pfadfindertrupp bietet in dieser Situation eine Lebenswelt, die Rückhalt gibt und zugleich herausfordert. Er schlägt immer wieder eine Bresche in die Zwänge des Alltags.

Er lebt in der Bereitschaft, jedem in der Gruppe zu helfen, sich selbst als einzigartige Person anzunehmen und Spannungen durchzustehen.

Das Leben im Trupp befähigt zur Auseinandersetzung von Gruppe und einzelnen mit der eigenen Situation, ermutigt zum Handeln und stärkt die Freude am Wagnis.

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Unterwegs
Rover in der DPSG

Rover sind junge Frauen und Männer im Alter von 16-20 Jahren. Junge Erwachsene setzen sich mit sich selbst, ihrer eigenen Entwicklung und ihrer sozialen Umwelt auseinander. Sie beschäftigen sich mit Fragen und Problemen, die sich aus Schule und Arbeitswelt, Freundschaft, Liebe und Konsum ergeben. Sie setzen sich mit Werten, Normen und Ideologien auseinander. Es ist wichtig, einen eigenen Standpunkt zu finden, ideologische Auseinandersetzungen und Autoritätskonflikte auszuhalten, Führung auszuprobieren und Verantwortung übernehmen zu können. Es entstehen langfristige Lebensertwürfe, die auf die vollständige Selbständigkeit zielen./p>

So will der Verband in der Roverstufe ein gemeinsames Leben und Lernen von Jugendlichen und Erwachsenen ermöglichen und fördern. Die Roverrunde sollte zu einem Lebensort werden, dessen Kennzeichen ein verläßlicher Rückhalt, lebensbejahende Orientierung und die Chance zum selbstverantworteten und folgenreichen Handlen sind.

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Der Alltag ist ernst genug
Mehr Spaß in der Freizeit

Leiterinnen und Leiter begleiten und stärken die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der Gruppe. Sie achten die Einzigartigkeit des Einzelnen und fördern sie. Am Programm der Gruppe beteiligen sie sich mit Vorschlägen und Initiativen. Sie akzeptieren, daß sie im Zusammenleben selbst auch Lernende sind.

Leiterinnen und Leiter, die das Engagement in der DPSG als Chance in der Entwicklung für sich und andere entdecken, erfahren durch den Verband Rückhalt und Unterstützung.
Pfadfinderinnen und Pfadfinder - Endlich eine gute Nachricht

Pfadfinder, so das Klischee, das ist der Hut mit breiter Krempe, Tuch und Knoten sowie kurze Hose mit langen Wollstrümpfen - damit ist es vorbei. Pfadfinder, das heißt heute vor allem Engagement gegen Fremdenhaß und Gewalt, Einsatz für die Integration von Behinderten, Schutz unserer Umwelt sowie Partnerschaft und Solidarität durch internationale Begegnungen.

Pfadfinder - das heißt selbstverständlich auch unmittelbares Erlebnis von Natur und Freundschaft , Spaß und Freude, aber auch originelle Selbstverwirklichung und Verantwortung für den anderen.

Kurzum: Pfadfinder von heute sind kreativ, aktiv, demokratisch, engagiert und weltoffen.

Was Kinder zu Hause nicht lernen können

Raus aus der gewohnten Lebenswelt, weg vom Fernsehen und Video und hin zum unmittelbaren, gemeinsamen Erlebnis - lautet die Devise der DPSG. Daß es dabei um mehr geht, versteht sich von selbst.

Er-Leben in der DPSG ist unmittelbar verbunden mit selbständigem, eigenverantwortlichem Handeln, internationalen Begegnungen, umweltbewußtem Leben und sozialem Engagement. Entscheidend aber ist immer, daß die Jugendlichen in einer Gemeinschaft von Gleichaltrigen bewußt ihre Freizeit gestalten. Dabei stehen den Gruppen der verschiedenen Altersstufen kompetente und verständnisvolle Leiterinnen und Leiter zur Seite.

Jungen und Mädchen entdecken ihre Lust am Abenteuer, erleben ihre Stärken und Schwächen und erfahren Gemeinschaft in der Gruppe. Sie leben in den Ferien und bei Wochenendfreizeiten in Zeltlagern, fahren an die See, gehen gemeinsam schwimmen, tanzen, spielen Theater, lernen sich zu entspannen. Sie kochen, sie reden, sie albern, schließen neue Freundschaften - Erfahrungen , die Kinder und Jugendliche zu Hause nicht machen können.

Damit die jungen Leute, die ehrenamtlich pädagogische Arbeit leisten wollen, methodisch und inhaltliche Hilfen gegeben werden können, braucht die DPSG auch eine materielle Grundlage. Finanzielle Mittel werden vor allem durch Beitragsleistung der Mitglieder, Eigenleistung des Verbandes und öffentliche Zuschüsse aufgebracht.


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