Gruppenleiter Fortbildung 2017

Die jährliche Gruppenleiterfortbildung des DPSG Stammes St. Hedwig startete am 17.03. um 18 Uhr in der katholischen Kirchengemeinde St. Hedwig. Nach einer sehr kurzen Fahrt trafen alle 12 Teilnehmer im Haus Voßbarch ein.

Aufgrund des schlechten Wetters, musste im Vorwege die für den Abend geplante Einheit umgeplant werden. Anstatt einer Aktion aus dem Bereich der kooperativen Abenteuerpädagogik wurde sich dem Thema Eigen- und Fremdwahrnehmung am warmen Kamin gewidmet.
Hierfür wurden zuerst die einzelnen Leitungsteams in Form einer Teamreflexion reflektiert. Im Anschluss mussten sich alle Leiter in dem Gesamtgefüge "Schiff auf hoher See" positionieren und ihre Wahl ausführlich begründen. Positionen waren hier z.B. das Steuerrad, der Ausguck, die Sonnenliege, die Kombüse und der Funkraum.
Im Anschluss an diese Einheit, teilten die jeweils anderen mit, wo sie die jeweilige Person sehen würden. Die gesamte Einheit fand in einer sehr interessierten und wertschätzenden Atmosphäre statt.Im Anschluss wurde zur offenen Abendgestaltung übergegangen.

Der Samstag begann mit einem kurzen spirituellen Impuls und einem simplen Spiel zum Wachwerden. Im Anschluss gab es Frühstück.
Im Rahmen der folgenden Einheit wurden die Grundsätze des Projektmanagements durch Sebastian Sailer vorgestellt. So unterstrich er die Wichtigkeit von Kommunikation und das Einhalten von Deadlines. Das Gantt-Diagramm wurde im Zusammenhang mit einer Kleingruppenarbeit vermittelt und der Bogen zum anstehenden Stammesjubiläum geschlagen. Im Anschluss gab es einen kurzen Überblick über relevante rechtliche Aspekte.
Nach dem Mittagessen wurde das bis dahin gelernte in einer Praxisphase angewendet. Im Anschluss an diese wurden die Ergebnisse besprochen und an den Methoden "geschraubt". Nach dem Abendessen folgte ein letzter Block zum Thema Organisation, Planung und Recht.
Der Abend wurde vor dem Kamin bei vielseitigen Gesprächen ausklingen gelassen.

Der Sontag startete ebenfalls mit einer Morgenrunde und anschließendem Frühstück. Im Anschluss wurde den Teilnehmern in einer weiteren Praxisphase die Möglichkeit gegeben, das Erlernte anzuwenden. Wie schon am Samstag wurden auch diese Ergebnisse besprochen.
Als letzte Einheit des Wochenendes folgte ein Überblick über Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring. Danach wurde aufgeräumt und geputzt. Zu entsorgen war erstaunlich viel Papier (Plakate, Meta-Planwände, Moderationskarten, ...), denn ein weiteres Ziel der Fortbildung war die Steigerung der Methodenkompetenz im Bereich Moderation und Visualisierung. Deswegen hatten wir am Ende viele bunte und aufwendig gestaltete Plakate.
Nach einer kurzen Reflexion des gesamten Wochenendes machten wir uns auf den Rückweg in die Gemeinde. Dort kamen wir um kurz nach 15 Uhr an und verabschiedeten uns im Abschiedskreis.


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