Jufi Wochenende in Syltkuhlen

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An diesem Wochenende machte sich die Jufi-Stufe des Stammes auf den Weg zu ihrem Wochenende.

Bereits in den Gruppenstunden zuvor haben die Gruppenmitglieder das Essen geplant. Dazu gehörten: ein passendes Rezept finden, die Zutaten für alle 17 Teilnehmer kalkulieren und dabei im Rahmen des vorgegebenen Budgets bleiben. Somit war der erste Programmpunkt auf unserem Wochenenden der Besuch im Supermarkt. Jede Gruppe hat sich einen Einkaufswagen geschnappt und ist durch die Flure geflitzt, um auch ja alles einzukaufen. Nach dem großen Einkauf wurde alles in das Auto gepackt, doch zu unserer Unter-kunft ging es auf anderem Wege. Es startete eine moderne und abenteuerliche Schnitzeljagd durch Norderstedt mit den Handys der Gruppenleiter. Mit Hilfe des GPS und Wegweisungen mussten immer bestimmte Ort erreicht werden, anschließend erwarteten die Teilnehmer verschiedene Aufgaben. Hierbei musste zum Beispiel ein Werbevideo für die Jufi-Stufe gedreht werden oder kleine Rechen- oder Schätzaufgaben gelöst werden. Nachdem alle Orte der Schnitzeljagd erreicht und alle Aufgaben gelöst waren, sind wir in unserer Unterkunft in Syltkuhlen angekommen, wo erst einmal auf jeden eine Tasse mit heißer Schokolade wartete. Doch auch der Hunger musste gestillt werden, deshalb machten wir uns schnell an das Abendessen, um satt und glücklich eine Geschichte zur Abendrunde vorgelesen zu bekommen. Es handelte sich um eine alte, versunkene Stadt, welche wir retten können. Mit den Ideen und Vermutungen, was diese Geschichte mit dem weiteren Verlauf des Wochenendes zu tun haben konnte, sind wir alle ganz schnell in unsere Schlafsäckte gekrabbelt.

Am nächsten Morgen weckte uns als erstes der Schnee der bei den kalten Temperaturen auf die Dächer gefallen ist. Doch die Kälte und der Schnee haben uns nicht davon abhalten lassen, das Programm wie geplant fortzusetzen. Nach dem kräftigendem Frühstück ging es dick und warm eingepackt raus zum Geländespiel. Wir haben uns in verschiedene Expeditionsteams aufgeteilt, denn wir alle waren heiß darauf die versunkene Stadt zu finden. Doch wie würden wir dort nur hinkommen? Wir brauchten ja eine Karte! Diese war leider nicht mehr in einem Stück und auch weit verteilt. Doch eine alte Reisende wusste die Orte wo die verschiedenen Kartenstücke versteckt waren, doch so einfach kamen wir an die Informationen nicht, denn durch die vielen Reisen besaß die Reisende nicht mehr viel Geld. Doch die Artefakte, welche Bodenschätze auf dem Gebiet waren, konnten wir mit Hilfe der Händler zu Geld machen, um uns dann die Informationen zu verschaffen, wo sich die Kartenstücke befanden. Allerdings musste die Rechnung auch mit den anderen Expeditionsteams gemacht werden. Diese konnte man aber herausfordern und um die Artefakte spielen. Am Ende haben sich alle Informationen der Reisenden als wahr herausgestellt und es konnten alle Kartenstücke gefunden werden. In jedem Team versuchte man seine Kartenstücke zusam-menzusetzen, doch das glückte nicht, es fehlten immer Stücke. Also haben sich alle Teams zusammengeschlossen, denn alle wollten ja die versunkene Stadt retten, und haben die Kartenstücke zusammensetzen können. Mit Hilfe dieser Route können wir im Sommer die Stadt retten – denn diese Route ist auch die Hike-Route für unser Sommerlager. Wir starten an der Ostsee und wandern bis zur Nordsee, um dann auf ein paar Inseln überzusetzen. Nach diesem spannenden Programm folgte erst einmal eine kleine Pause, um dann voller Energie die Versprechensvorbereitung zu starten.

Die „Versprecher“ haben sich ihr Versprechen überlegt welches immer abgeben wird, wenn man in eine neue Stufe kommt. Die anderen haben währenddessen ein Gegenversprechen für die Aufsteiger verfasst und sich überlegt, wo das Versprechen stattfinden soll. Nach dem leckeren Abendessen wurde dann dieser Plan in die Tat umgesetzt und die Versprechensfeier fand an einer dekorierten Feuerstelle statt und es wurde versucht ein Feuer zu entzünden, was bei dem starken Wind an dem Wochenenden leichter gesagt war als getan.

Mit den tollen Versprechen der Aufsteiger, welche von dem Stammesvorstand abgenommen wurde, begrüßen wir drei neue Jufis in unserer Gruppe – Herzlich Willkommen! Doch was passierte denn da!?! Während wir unser Stockbrot am Lagerfeuer backten, wurden unsere Banner geklaut und wie sich herausstellte von der älteren Gruppe des Stammes, den Rovern! Aber wir brauchten doch unsere Banner zurück, also haben wir kurzerhand die Rover zum Duell in kleinen Spielen herausgefordert und der Wetteinsatz waren die Banner! So musste zum Beispiel das Alphabet möglichst schnell rückwärts aufgesagt werden, ein Papierflieger welcher am weitesten fliegen kann gebastelt werden, mit Hilfe guter Menschenkenntnis geschätzt werden, auf wie viele Personen eine Frage zutraf oder ein hoher Turm aus Steinen gebaut werden ohne, dass dieser bei dem eigenen Zug umfällt. Hierbei haben sich die Jufis im Team bewiesen und souverän gegen die Rover gewonnen und somit die Banner zurückerhalten. Nach diesem aufregenden Abend fielen allen ganz schnell die Augen zu und am etwas verschlafenden Morgen wurde dann allen bewusst, dass sich das Wochenende wieder dem Ende neigte.

Nach der Morgenrunde wurde alles gepackt und geputzt. Die Gruppe machte sich dann wieder zu Fuß auf den kurzen Heimweg. Doch genau dann passierte das, was natürlich nicht in den Zeitplan passte. Das Auto mit dem Material und dem Gepäck sprang nicht an. Doch durch die große Hilfsbe-reitschaft aller Eltern konnte das Gepäck schnell in die privaten PKWs umgepackt werden und alle konnten sich wieder auf dem Heimweg machen – und vielleicht haben die einen oder anderen ja noch an die versunkene Stadt gedacht und Pläne geschmiedet wie wir sie retten können.


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