Pfadi-Wochenende in Westensee

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Anfang Februar verbrachte unsere Pfadigruppe ein großartiges Wochenende im wohlbekannten Haus in Westensee.

Nachdem wir vor Ort alles eingeräumt und unsere Schlafplätze vorbereitet hatten, ging es ans Abendessen. Später ließen wir den Abend gemeinsam mit etlichen und sehr spaßigen Runden Werwolf ausklingen.

Den Samstag begannen wir mit dem Frühstück, welches von einigen Gruppenkindern netterweise schon vorbereitet wurde. Nach dem Essen ging es für eine kurze Morgenrunde mit einem Gebet und „Aqua Dynamite“ als Aufwärmspiel nach draußen.

Unser erster Programmpunkt war dann das sogenannte biographische Arbeiten, welches aus der Woodbadge- Ausbildung stammt und zur pfadfinderischen Projektmethode gehört. Zu Beginn des Stufenjahres wurde sich nämlich ein längeres Projekt gewünscht, welches über mehrere Wochen geht. Damit wir auch ein Projekt finden konnten, welches allen gefällt, haben wir diese Methode angewandt. Es ging dabei darum, sich über seine persönliche Vergangenheit klar zu werden und daraus eine Art Motto zu ziehen. Dafür sollte die Gruppe inklusive der Leiter jeder für sich als Baum oder Flusslauf aufmalen, was er bereits durchlebt hat und welche Ereignisse besonders prägend für einen gewesen sind. Diese Bilder wurden später im Raum aufgehängt und für alle einmal erklärt. Dabei lernten wir uns noch besser kennen und man hörte teils vollkommen neue Dinge voneinander, was bei allen sehr positiv aufgenommen wurde.

Nach dem Mittagessen spielten wir an der frischen Luft noch ein von einem unserer Pfadis selbst erfundenes Spiel in einer der großen Kuhlen in der Nähe, bei dem sich alle ziemlich auspowerten.

Zurück im Haus gab es Mittagessen und eine Pause, bevor wir die Pfadis vor die Aufgabe eines selbst vorbereiteten Escape Rooms stellten. Die Idee dazu hatten wir aus einem Buch, welches der Stamm zuvor geschenkt bekommen hatte. Thema des Escape Rooms war die Überwindung der 10 biblischen Plagen und der Auszug aus Ägypten. Auch wenn die Rätsel zugegebenermaßen ziemlich schwierig waren und die Jungs länger als die vorgegebene Stunde gebraucht haben, haben sie dabei so viel Spaß und Ehrgeiz entwickelt, dass sie die Aufgabe unbedingt zu Ende bringen wollten.

Danach bereiteten sowohl die Pfadis, die ihr grünes Halstuch bekommen wollten, als auch die älteren Gruppenmitglieder das abendliche Versprechen vor.
Nach dem Abendessen hielten wir an der Feuerstelle vorm Haus eine wie immer sehr atmosphärische Versprechensfeier ab, bei der auch die Gruppe den neueren Mitgliedern etwas versprach.

Den Sonntagvormittag verbrachten wir mit einer weiteren Morgenrunde, Frühstück, dem Aufräumen und Putzen des Hauses und einer Reflexion des Wochenendes.
Nach einem sehr produktiven und auch entspannten Wochenende, das allen ziemlich gut gefiel, traten wir recht früh den Rückweg nach Norderstedt an.


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