Rover Sommerfahrt

Am Dienstag, den 5. August haben wir Rover uns getroffen und wussten immer noch nicht, wohin wir eigentlich fahren wollten. Denn für unsere Roverfahrt hatten wir uns den Plan gesetzt, dass wir drei Stationen in Mitteleuropa nach dem Zufallsprinzip mit der Bahn anfahren und dort 4 Tage verbringen. Das heißt wir haben unser erstes Ziel erst am 5.8. ausgelost....

Wir haben dann unser Material zusammengepackt, unsere Rucksäcke geschultert und haben uns auf den Weg Richtung Hamburg Hauptbahnhof gemacht, um von dort aus dann nach Wurzen in der Nähe von Leipzig zu fahren. In den darauffolgenden drei Tagen sind wir leider in der prallen Sonne 30 km mehr oder weniger auf dem direkten Weg nach Thorgau gewandert, denn es gab leider keine geöffneten Buchläden für Karten mehr. Zudem hatten wir uns vor der Fahrt das Ziel gesetzt ohne Handy auszukommen, sodass wir die Leute nach dem Weg gefragt haben. Wir sind zwar kreuz und quer gegangen, aber trotz alledem unserem Ziel immer näher gekommen.

Die Höhepunkte auf unserer ersten Etappe waren die Brötchen am ersten Tag, die wir von einer netten Dame bekommen haben und die beiden Gelegenheiten, einmal im Freibad und einmal auf einem Campingplatz bei denen wir duschen konnten. Denn es war die ganze Zeit über sehr warm und das Wandern in der Hitze war zwar auch lustig und heiter, aber nicht immer sehr angenehm.

Am 4. Tag haben wir uns aufgemacht, um mit der Bahn nach Stralsund zu fahren. Dies war unsere neue Etappe, ausgelost nach dem Zufallsprinzip. Da wir zuvor eine sehr anstrengende Etappe hatten, haben wir nun die nächsten 2 Tage am Strand genossen. Wir haben, wie auf der ganzen Sommerfahrt, sehr viele Spiele gespielt, gebadet und auch einfach mal nichts getan. Nach dem ersten Tag am Strand haben wir gegrillt und hatten tatsächlich auch mal ein wenig Regen, weswegen wir ausnahmsweise mal nicht unter freiem Himmel schlafen konnten.
Die letzte Nacht wollten wir eigentlich wieder bei unserem ersten Schlafplatz in Stralsund auf einer Wiese in der Nähe eines Einkaufszentrums schlafen, aber wir wurden auf dem Weg dorthin von einer Pfadfinderin angesprochen, ob wir nicht bei ihnen im Pfadfinderheim schlafen wollten. Bis dahin mussten wir dann zwar noch ein ganzes Stück laufen, da es neben dem Bahnhof lag. So mussten wir aber am nächsten Morgen nur 50 Meter bis zur Bahn laufen.
Am nächsten Morgen sind wir mit der Bahn weiter Richtung deutsch-niederländische Grenze. Wir haben sie zwar nicht überquert, aber wir waren ganz nah dran. Bei unserer dritten Etappe sind wir von Weener nach Ditzum gewandert. Von dort aus sind wir mit der Fähre nach Emden gefahren.

Unsere Wanderung führte die ganze Zeit am Deich und der Ems entlang. Dadurch sind wir auch den typischen Deichbewohnern, den Schafen, begegnet und haben eine Nacht sogar direkt auf dem Deich geschlafen.

Am dritten Tag dieser Etappe sind wir als besonderes Highlight mit der Fähre auf die andere Seite der Ems nach Emden gefahren. Dort haben wir unseren letzten Abend mit einem weiteren Besuch im Schwimmbad und einem sehr leckeren Essen beim Griechen ausklingen lassen. Der letzte Tag unserer Sommerfahrt war dann nur noch die Fahrt nach Hause.
Unsere Reise ins Ungewisse hat uns an drei sehr unterschiedliche Ziele geführt und gemeinsam haben wir auf allen drei Etappen sehr viele lustige Momente erlebt.


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