Sommerlager Jufis

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Diesen Sommer machte sich die Jufi-Stufe mit elf Gruppenmitgliedern und vier Leitern für die Sommerfahrt auf den Weg in den Hohen Norden von Deutschland, denn wir hatten ja bereits von der Geschichte einer Insel gehört, welche gerettet werden sollte. Um die Insel zu retten, machten wir uns dann auf dem Weg zu unserem ersten Ziel der Fahrt - Flensburg.

Nachdem die Rucksäcke mit allem in der Gemeinde gepackt worden sind und der Reisese-gen ausgesprochen wurde, machten wir uns mit der Bahn auf nach Flensburg. Dort starteten wir mir voller Energie den Besuch in der Phänomenta. Hier haben wir fleißig alle Experimen-te ausprobiert und versucht die Rätsel zu lösen. Nachdem uns allen die Köpfe rauchten, ha-ben wir uns auf den Weg zu unserer Unterkunft gemacht. Bei den Pfadfindern und der Ge-meinde in Flensburg-Harrislee konnten wir das Gemeindehaus nutzen und noch einmal in Ruhe schlafen, bevor dann am nächsten Tag der Hike startete. All unser Gepäck mit Schlaf-sack, Isomatte und dem Zelt sowie das allgemeine Material für die Gruppe haben wir in unserem Rucksack auf unsere Schultern gesattelt und dann ging es los. Die Karte wurde ausgefaltet, der Kompass eingenordet und es ging raus aus der Stadt in die Natur. Bei strah-lender Sonne haben wir uns am ersten Tag erst einmal eingelaufen, da man sich an diese Art der Wanderung erst wieder gewöhnen muss und es für einige aus der Gruppe der erste Hike bei den Pfadfindern war. Doch nach und nach liefen sich die Schuhe ein und man hatte den Dreh beim morgendlichen Packen raus. Denn bei unserem Hike in der ersten Woche sind wir jeden Tag gewandert und haben jede Nacht woanders verbracht. Das wurde dadurch ermöglicht, da jeder von uns sein eigenes Zelt getragen hat. Jedes Zelt bestand aus einer Kothenbahn und konnte mit einer anderen zu einem Zwei-Mann-Zelt, einer sogenannten Lock zusammen geknüpft werden.

Während der gesamten Zeit unseres Hikes haben wir eine großzügige Gastfreundschaft er-lebt - wir haben auf einem Reiter- sowie einem Bauernhof und in großen Gärten übernach-tet. Wir wurden von allen herzlich willkommen geheißen und konnten dann entspannt den Abend bei einer gemeinsamen Runde Werwolf ausklingen lassen.

Nach der Hälfe des Hikes haben wir einen Pausentag eingelegt, um die Füße hoch zu legen und endlich wieder zu duschen. Diesen haben wir an einem Badesee bei strahlender Sonne verbracht. Nachdem wir einmal quer durch Schleswig-Holstein gewandert sind und am Ende der ersten Woche Klanxbüll erreicht hatten, machten wir uns mit dem Zug auf nach Sylt.

Nachdem wir in Westerland angekommen waren, haben wir uns direkt auf den Weg zu un-serem Campingplatz gemacht. Dieser lag hinter den Dünen und nachdem man einen kleinen Holzsteg die Dünen hinaufgegangen war, hatte man auch schon die Nordsee vor sich ge-habt. Somit hatten wir die meisten Abende am Strand bei einem unglaublichen Sonnenun-tergang verbracht. Am zweiten Tag auf Sylt hatten wir nach dem Besuch eines Aquariums mit vielen Meeresbewohnern den Nachmittag am Strand verbracht und uns auf die bevor-stehende Modenschau am Abend vorbereitet. Hierbei wurden wir in Gruppen aufgeteilt und mussten uns Outfits zu verschiedenen Kategorien ausdenken. Dies waren zum Beispiel der Pfadfinder vor dem Hike und nach dem Hike, sowie der Morgenmuffel und der Frischge-duschte. Die Jury wurde von den Leitern gestellt.

Am nächsten Tag hatten dann die Gruppenmitglieder und nicht die Leiter den Tag geplant. Die Leiter wurden morgens von den Jufis geweckt und mussten erst einmal Brote schmie-ren. Nach der Morgenrunde starteten wir dann gleich sportlich - mit einem Kickerturnier. Nach dem wir alle durch die sportliche Anstrengung fix und fertig waren, haben wir uns erst einmal in der frischen Nordsee abgekühlt. Den Abend ließen wir dann mit der Show „Leiter gegen Jufis“ ausklingen - leider mussten sich die Jufis den Leitern bei dem spannenden Spie-len geschlagen geben.

Am nächsten Tag machten wir uns dann weiter auf den Weg nach Amrum, unserer letzten Station des Sommerlagers. Hier wurden auch viele Aktivitäten wahrgenommen. So hatten wir eine Wattwanderung gemacht, uns durch das Schlickwatt gekämpft und an einem Ge-sangswettbewerb teilgenommen. Dazu wurden wir wieder in Gruppen eingeteilt und muss-ten uns einen Song aussuchen, welchen wir dann vorsangen. Dies hatten wir am Strand ge-macht, welcher hinter den Dünen des Campingplatzes lag. Und jeder musste einmal ran, sogar die Leiter, welche mit ihrem Song den Wettbewerb eröffnet hatten. Den letzten Tag unseres Sommerlagers widmeten wir uns dann noch einmal der Geschichte über die verlo-rene Insel, welche wir retten konnten. Denn wir hatten einen Brief von einem Expeditionslei-ter gefunden, welcher uns den Weg und die Möglichkeit beschrieben hatte, wie und womit die Insel zu retten war. Denn hierfür mussten laut der Geschichte Penny-Münzen in die ver-lorene Insel geworfen werden und nur der Expeditionsleiter wusste, wo sich diese Geldstü-cke befinden. Wir sind seinen Wegweisungen gefolgt und tatsächlich hatten wir die Münzen gefunden. Die Insel konnte durch uns gerettet werden.

Den letzten Abend verbrachten wir dann mit ein paar Ballspielen in den großen Dünen von Amrum zusammen mit dem Erzählen von den besten Geschichten des Sommerlagers. Nachdem die Sonne untergegangen war, hatten wir uns dann auch auf den Weg in unsere Schlafsäcke gemacht, da wir früh rausmussten um die Fähre zum Festland zu bekommen.

Nach einer reibungslosen Fahrt sind dann alle wieder heil und gesund in Norderstedt ange-kommen. Es waren zwei unglaubliche Wochen mit viel Spaß und tollen Aktivitäten. Ich wür-de sofort wieder mit!


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